Die Genossenschaft

Bis spätestens Mitte 2022 - wollen wir mit dem Verein und ein paar Mitgliedern unseres Unternehmer-Netzwerks die Gründung einer Genossenschaft in die Wege leiten.

Warum eine Genossenschaft?

Natürlich soll das Unternehmen, das wir für die gewerblichen Aufgaben gründen, nicht dem Wohle reicher Kapitalgeber dienen. Dann hätte man ja auch gleich eine der üblichen Aktiengesellschaften gründen können.

Genossenschaften bieten uns folgende Vorteile:

  • Jedes Genossenschaftsmitglied hat EINE Stimme - unabhängig davon, wie viel Kapital es eingebracht hat.
  • Auch arme Menschen können also die Zielrichtung des Unternehmens in der Genossenschaft mitbestimmen!

Mehr allgemeine Infos zu Genossenschaften im Video:

 

Warum eine europäische Genossenschaft?

Die Unternehmensform der europäischen Genossenschaft bietet folgende Vorteile, wenn man Erfolg und Wohlstand durch Gemeinschaft umsetzen möchte.

  • Die europäische Genossenschaft kann - im Gegensatz zur deutschen - soziale Zwecke und gewerbliche Tätigkeiten miteinander verbinden.
  • Sie kann also ihren Mitgliedern z.B. aus ihren Erträgen ein Grundeinkommen als Sozialleistung zahlen.
  • Sie kann aber auch bezahlte Dienstleistungen ausführen oder vermitteln, um über Provisionen diese Erträge zu erwirtschaften.

Ursprünglich war deshalb die Idee, die europäische Genossenschaft direkt im ersten Schritt zu gründen. Wir haben das aber dann verworfen, weil die Gründung so einer Genossenschaft

  • zunächst mit vielen bürokratischen und rechtlichen Problemen verbunden ist, die von Juristen gegen Bezahlung gelöst werden müssen,
  • wir brauchen außerdem für eine SCE das gesetzlich vorgeschriebene Mindestkapital von 30.000 €,
  • das Ganze dauert wegen der Bürokratie etwa ein Jahr, um es überhaupt umzusetzen
  • und man kann für die Gründung einfach nicht mit über 100 Kleinanlegern zum Notar gehen.

Das Kapital muss also zunächst mal von wenigen unserer Mitglieder zusammengebracht werden und die müssen dann die Gründung durchführen.

Danach kann man dann viele Tausend weitere Mitglieder über das Internet gewinnen und problemlos als Miteigentümer aufnehmen. Dazu braucht man nur noch online einen Vertrag schließen und die Genossenschaftseinlage überweisen.

Der Verein und die anderen Gründungsmitglieder können dann ihre Genossenschaftsanteile wieder in dem Maße reduzieren, wie neue Mitglieder das Kapital mit ihren Beiträgen auffüllen. So machen wir das Ganze zu einem echten Gemeinschaftsunternehmen, bei dem jeder nach seinen Möglichkeiten nur einen kleinen finanziellen Beitrag leisten muss, um Miteigentümer zu sein und davon nachhaltig zu profitieren.

Das läuft also völlig analog zu dem Vorgehen ab, das wir jetzt gerade mit dem Stiftungsverein durchführen. 

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